20-11-2002

Alejandro Aravena Mori - Zwei Schulgebäude In Chile

Alejandro Aravena,

Landschaft, Buros, Universitat, Fabriken, Brucken, Sport & Wellness,

gleichzeitig,

Zement,

A differenza di molti suoi colleghi cileni, impegnati soprattutto in realizzazioni nell'ambito residenziale, Alejandro Aravena presenta, nel suo curriculum, numerosi progetti destinati all'edilizia scolastica, come, per esempio, il Collegio Montessori Huelquen e la nuova Facoltà di Medicina dell'Università Cattolica del Cile, in fase di realizzazione.



Alejandro Aravena Mori - Zwei Schulgebäude In Chile Analog dazu ist der Südeingang wie ein symmetrisch zweigeteiltes Portal aus Stahlbeton konfiguriert, dessen eine Hälfte, die den stark nach innen versetzten Eingang enthält, durch den Rhythmus der Fenster und Glasflächen betont wird, während die andere Hälfte mit den Nutzräumen die Kupferverkleidung der Büroräume weiterentwickelt.

Ein Hin und Her zwischen Materialien, Modulen und Dimensionierungen gestaltet den Raum konsequent und doch nicht monoton, wobei dieses Spiel im Inneren zwischen dem Verputz und dem Holz, zwischen den Lichtschnitten und den unregelmäßigen Perspektiven, zwischen der Zitierung des Rationalismus und des traditionellen Schulbaus der 60er Jahre - das Modul, der Bogengang, das Bandfenster - und die ständige Erfindung, die sich gegenüberstellen und verzerren, weitergeht.

Im Projekt für das Gymnasium in Rapa Nui hingegen zerlegt sich die Grundrissentwicklung in zwei gegenüberliegende Körper, in denen die Neigungen und Verzerrungen dem Weg noch weitere Faszination und Bewegung verleihen.

Wie im Bau der Mathematikfakultät kehrt auch hier der antithetische Gebrauch der Materialien wieder: das plastisch gebogene Strukturmodul aus Stahlbeton wird durch den Kontrast mit der Brise-Soleil aus Holz im Gegensatz zur Glasunterteilung des davor liegenden Gebäudes aufgewertet, während die Kreation einer wahrhaftig gepflasterten zentralen Straße, die etwas niedriger als die Umgebung angelegt ist und als Fluchtpunkt den Ozean hat, das Hilfsmittel des Projekts ist, das die Umweltauswirkungen der Gebäude minimalisiert, da von ihnen in der Ferne nur das Obergeschoss mit einer Folge getrennter Volumen ersichtlich ist.

In diesen Volumen steht der lokale Stein der kürzeren Seiten nochmals in Gegenüberstellung mit dem Holz und dem Glas der Längsseiten, deren unregelmäßige, beinahe gebogene Wände faszinierende Kreuzungen und Eingliederungen bilden, die das Umfeld aufwerten: die Gebäude sehen aus wie streng plastisch gearbeitet Objekte, die das Meer ansehen und wie die moai die anthropomorphen Bilder wiederspiegeln, wodurch die Osterinsel auch zum Weltkulturgut zählt.

Elena Franzoia

Website:
www.arq.cl

e-mail:
info@arq.cl

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