25-06-2014

A-Lab Arkitekturlaboratoriet: Neues Gebäude der Statoil-Niederlassung

a-lab (Arkitekturlaboratoriet AS),

Ivan Brodey,

Oslo,

Unternehmen, Buros,

Glas, Zement,

Award, Nachhaltigkeit,

Die Architektur für die neue Niederlassung von Statoil, dem norwegischen Energieerzeuger, zeigt in der Form und der Ausdruckskraft der Oberflächen die ganze innovative Forschung, die auch die Grundlage der Arbeit des Energiekonzerns selbst ist und erzielt dabei beachtliche Ergebnisse bezogen auf die Nachhaltigkeit. Das Projekt von A-Lab Arkitekturlaboratoriet hat den 2009 ausgelobten Wettbewerb gewonnen.



A-Lab Arkitekturlaboratoriet: Neues Gebäude der Statoil-Niederlassung

Das Projekt von A-Lab Arkitekturlaboratoriet AS hat den Realisierungswettbewerb für die neue Niederlassung des norwegischen Energiekonzerns Statoil gewonnen und ist eine Untersuchung der Form der zeitgenössischen Architektur, die sich mit Nachhaltigkeit und der Gesamtauswirkung des Werks in seinem Umfeld auseinandersetzt.

Auf einem Gelände am Rand von Fornebu gelegen, wo sich bis 1998 der wichtigste Flughafen von Oslo befand, hat der Eingriff den Wunsch nach neuen Erfindungen mit der Notwendigkeit der Einbindung in ein stark expandierendes Umfeld von Wohn- und Geschäftshäusern ausgeglichen. Der Sitz der neuen Niederlassung von Statoil wurde als Bezugspunkt von großer optischer Wirkung geplant – eine Landmarke, an der man sich orientieren kann und die gleichzeitig die Vorstadtlandschaft kennzeichnet.

Die Planer haben also beschlossen, dieses Projekt zum Wahrzeichen dessen zu machen, was es erzeugt, um eine Fläche von 117.000 Quadratmetern am Ufer der Fjorde von Fornebu zu verteilen – eine Gegend von besonderem landschaftlichen Interesse. So wurde auf dem Gelände, auf dem sich einst die Parkplätze des Flughafens befanden, ein neues Volumen konzipiert, das aus fünf identischen Quadern besteht, mit einer Höhe von 3 Stockwerken, einer Länge von 140 Metern und einer Breite von 23 Metern.

In Paaren nach einem Muster angeordnet, das an das Spiel Jenga erinnert, wurden die Elemente auf der gleichen Ebene zueinander gedreht, um einen dynamischen Gesamteindruck zu erzeugen, wobei der Lichteinfall auf die Oberflächen Innen und Außen variiert. Das fünfte Element, das die anderen überragt, hat seinen Dreh- und Angelpunkt im zentralen Bereich, der von den anderen vieren gebildet wird. Dieses große Atrium für die Verbindungswege zu den Stockwerken ist ein überdachtes “Außen”, in dem sich die Menschen bewegen, sich aufhalten und miteinander kommunizieren. Wenn man von diesem Punkt aus nach oben schaut, dann erkennt man die Größe der Struktur, die sich in ihrer komplexen Gliederung und dem Eindruck der High-Tech-Verkleidung ausdrückt. Auf gleiche Weise bereichern sich die Oberflächen, die das Atrium umgeben, genau wie ein Platz in einer Stadt, mit Ausblicken, Brücken, Balkonen, von denen man auf den zentralen Lichthof schauen kann. Von dieser Stelle aus setzt sich der Weg nach innen fort, auf den verschiedenen Etagen mit Hilfe eines zentralen Verbindungsturms und vier Betonblöcken, die wie Scharniere zwischen den horizontalen Volumen angeordnet sind.

Die Struktur aus Beton- und Stahl-Fertigbauteilen ermöglicht die Realisierung von bis zu 30 Meter auskragenden Elementen. Die Verkleidung innen wie außen aus Aluminiumpaneelen integriert die Fenster, die Dämmung und den Sonnenschutz und versteckt dabei die Befestigungssysteme, damit jene Reinheit der Oberfläche bewahrt wird, welche der Architektur ihr Aussehen als Wahrzeichen der Effizienz verleiht. Ein komplexes modulares Maschengeflecht aus Glas mit spiralförmigen Verlauf bildet die Überdachung dieses durch die Schnittstellen der verschiedenen Volume erhaltenen Raums.


Wärmepumpen und dreifach verglaste Fenster mit ganz niedrigem Übertragungswert verringern den Energieverbrauch, der zu 85% durch erneuerbare Energiequellen gedeckt wird.

Mara Corradi

Entwurf: a-lab (Arkitekturlaboratoriet AS)
Innenarchitektur: a-lab & Momentum Arkitekter
Bauträger: Statoil ASA
Ort: Fornebu, Bærum (Norwegen)
Landschaftsplanung: Østengen og Bergo (concept), Rambøll Norge (detail)
Bruttonutzfläche: 117.000 m2
Wettbewerb: 2009
Ende der Bauarbeiten: 2012
Bauunternehmen: Skanska (oberirdisch) / PEAB (Fundamente und Keller)
Fassaden aus Glas und Aluminium
Struktur aus Stahlbeton-Fertigbauteilen und Stahlelementen
Innenwände mit Aluminiumvertäfelung
Eichenholzböden
Bildnachweis: © Ivan Brodey, Luis Fonseca

2009 World Architecture Festival (WAF) Award (Commercial category)
2012 World Architecture News (WAN) Awards (Commercial category)
Nomination to the Norwegian CITY Award and the international 2013 MIPIM Award, in the category of Best Office & Business Development

www.a-lab.no
Video Statoils nye kontorer på Fornebu
Video Statoil regional and international offices by a-lab


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