12-01-2018

Vudafieri-Saverino Partners DRY Mailand Innenarchitektur für food&beverage

Vudafieri-Saverino Partners,

Michael James Daniele, Nathalie Krag,

Milano,

Bars brauereien, Cucina, Restaurants & Pizzerias, Wine Bar, Ristoranti,

Interior Design,

Im Herzen der Mailänder Movida hat das Büro Vudafieri-Saverino Partners das neue Lokal einer bekannten Marke des Sektors food&beverage gestaltet: DRY Milano.



Vudafieri-Saverino Partners DRY Mailand Innenarchitektur für food&beverage

Eine Pizzeria 2.0 die Gourmet-Pizzas und Cocktails kombiniert. Das ist das neue Lokal Dry Milano, welches es dem BüroVudafieri-Saverino Partners ermöglicht hat, die Beziehung zwischen food-beverage und Empfang der Gäste neu zu überdenken. Die Innenarchitektur nach dem Entwurf der Architekten Tiziano Vudafieri und Claudio Saverino, Gründer des gleichnamigen Büros, konzipiert in einer zeitgenössischen Atmosphäre das, was in den 1970er Jahren die Beziehung Essen-Trinken der Mailänder Lokale war. Es handelt sich nämlich nicht um zwei getrennte Aktivitäten, die Restaurants dienten auch als Bar, was sich aber im Laufe der Zeit aber verloren und einer sehr hohen Spezialisierung der Lokale entsprechend ihrer Menüs nach sich gezogen hat.

In einem der Viertel der neuen Mailänder Movida, an der Ecke zwischen Viale Vittorio Veneto und Via Manuzio, befindet sich das neue DRY Milano. Mit dreizehn Schaufenstern auf zwei Straßen vertreten und einem Dehors, das auf die Bastionen von Porta Venezia blickt. Das Lokal hat zwei Seelen in seiner Brust, wodurch es sich vom ersten Dry in Via Solferino unterscheidet: Es ist zu Mittag- und zum Abendessen geöffnet. So gibt es hier ein Angebot, das food & beverage, Gourmet Pizzas und Cocktail miteinander vereint. Dynamiken, die keine Konflikte geschaffen haben sondern vielmehr eine harmonische Lösung in der Innenarchitektur des Büros Vudafieri-Saverino Partners gefunden haben. Die Empathie, die zwischen den verschiedenen Funktionen des Raums herrscht entspricht dem zentralen Projektthema: Die Beziehung mit den Personen, Gästen, Kellnern, Köchen und den für die verschiedenen Zubereitungen zuständigen Leuten. Die Architekten haben also beschlossen, jede Art von Filter zu beseitigen zwischen den, die das Essen zubereiten und denen, die es essen. Es gibt keine Hierarchie der Räume mit einer Differenzierung zwischen den Orten für die Bediensteten und den Gästebereichen.

Die Idee des Komforts und der Beziehung zwischen Essen, Trinken und den Interaktionen der Konsumenten wurden neu überdacht und in neuen Formeln angeboten. Der Ofen, das typische Element einer Pizzeria ist nicht vorhanden und es gibt auch nicht die Verbindung Pizza – Sport, sondern es gibt Videoinstallation der Gegenwartskunst, die von Paola Clerico/Case Chiusekuratiert werden. Das Lokal ist in zwei Räumlichkeiten aufgeteilt: am Eingang die Cocktail-Station mit den Gemeinschaftstischen für die Gäste und ein zweiter Saal für das Restaurant-Pizzeria. Die Bartheke, die eine Hierarchie im Raum bildet, ist verschwunden. Die Architekten fügen die  Bar im mittleren Schiff des Lokals zwischen zwei Cocktail-Stationen ein. Hier ist das Herz des Lokals, an dem die Gäste der Zubereitung der Drinks assistieren, die das Dry berühmt gemacht hat. Die Wahl der Architekten schafft eine neue Geometrie im Raum und zwingt die Anwesenden, sich in einem S zu bewegen. Dabei entsteht ein dynamischer Weg, der je nach Uhrzeit, Anzahl der Personen und Lichtstärke variiert.

Der Geist des Ortes und der historischen Erinnerungen des Gebäudes, die bei der Renovierung zum Vorschein kamen, wurden von den Architekten betont. Die Suche nach einer Harmonie zwischen dem Bestand und den neuen Elementen dominiert die Innenarchitektur. Die historischen Mauern beispielsweise wurden gewollt zum Teil unverputzt gelassen und stehen in Dialog mit dem warmen Holzfußboden. Die Architekten benutzten Materialien und Gestaltungslösungen, die eine urbane Atmosphäre schaffen. Tische und hängende Küchenschränke, die sich überschneiden, schaffen Filter in den offenen Räumen und verleihen dem Ambiente ein intimeres Aussehen.

Messing ist das ikonische Material des Projekts. Es wird für die meisten Einrichtungsdetails und die Leuchtkörper benutzt zusammen mit Lösungen, die eine Wiedernutzung der Materialien ermöglichen. Die Tische sind auf das Wesentliche reduziert und bieten dabei eine ungewöhnliche Verwendung der Keramikverkleidung, eine Hommage der Architekten an die Poetik von Aldo Cibic. Die keramische Oberfläche wird hier zu einer Tischfläche, die von rauen Messingrändern zusammengehalten wird. Die Lampen bestehen aus alten Lampenständern und Lichterketten für Außen, die um einfache Stäbe gewickelt sind. Die Mischung der alten Elemente mit modernen Elementen ermöglicht die Neuauflage des Gebäudestils und die Schaffung eines zeitgenössischen Layouts.

(Agnese Bifulco)

Entwurf: Vudafieri-Saverino Partners www.vudafierisaverino.it
Ort: Mailand, Italien
Bildnachweis: Micheal James Daniele, Nathalie Krag


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