Hinterlüftete Fassaden - Beschreibung
Die belüftete Fassade ist ein im Laufe der Zeit konsolidiertes Bauprinzip, das in den letzten Jahren insbesondere aufgrund seiner hohen ästhetischen Qualitäten und unangefochtenen Vorteile bei der Wärmedämmung an Interesse gewonnen hat.
Dieses System besteht, von innen nach außen, aus der am Tragwerk verankerten Isolierschicht und aus der Fassadenbekleidung, die mit einer entsprechenden Struktur, meistens aus Aluminium, am Gebäude befestigt ist.
Zwischen der Wärmedämmung und der Fassadenbekleidung entsteht ein Luftzwischenraum, der aufgrund des "Kamineffekts" eine natürliche Belüftung erzeugt, was zahlreiche Vorteile bringt.
Den direkt auf dem Mauertragwerk angebrachten Verkleidungen gegenüber, sind die Vorteile einer belüfteten Wand folgende:
1. Verringerung der Risiken von Rissbildung und Ablösen;
2. Leichte Verlegung. Vor Ort "trocken" und ohne den Zusatz von Klebstoffen zusammengebaute Elemente, mit mechanischen Haken- und Befestigungssystemen;
3. Wartung. Möglichkeit zum Arbeiten auf jeder einzelnen Platte;
4. Schutz der Mauerstruktur vor Witterungseinflüssen;
5. Energieersparnis;
6. Beseitigung von Temperaturbrücken;
7. Vermeidung von Oberflächen-Kondenswasserbildung (die Präsenz des Luftzwischenraums begünstigt das Ableiten des von innen kommenden Wasserdampfes und somit auch das Ableiten eventuell eingedrungener Feuchtigkeit).




