Mumbai Sari und Design
Mumbai, Stadt der tiefgreifenden Kontraste, wo wunderschöne Wolkenkratzer und heruntergekommene Paläste, Luxus und Armut miteinander leben. Mumbai ist die Zugmaschine Indiens, die einen internationalen Lifestyle anbietet, der eng mit den Matrizen und dem Respekt der indischen Kultur verbunden ist und dabei die gefährliche Grenze der Homologation überwindet.
Da möchte man sagen “nicht nur Sari” wenn man sieht, dass die neuen Gesichter des Landes von Indira Gandhi Unternehmerinnen, Künstlerinnen, DJs und Designerinnen sind. Im Universitäts-Campus im Norden der Stadt liegt der Sitz der Abteilung des Indian Design Center, die Wiege der zukünftigen Designer, die die Aufgabe haben, beruflich Einfluss auf die zukünftige Identität der Stadt zu nehmen.
Unsere Tour kommt nicht umhin, am berühmtesten Denkmal von Mumbai, Gateway of India, entworfen von Architekt Wittet zu beginnen.
Ein interessanter Bau ist das National Centre for Performing Arts, das in den 80er Jahren eröffnet wurde, ein Treffpunkt zwischen nationalen und internationalen Künstlern. Gutes Design wird auch von den Kanchanjunga Apartments des Architekten Charles Correa bewiesen, wo sich Modernismus und lokale Traditionen miteinander verbinden. Den indischen Stolz kann man im Nehru Planetarium and Centre sehen, das Pandit Nehru, dem ersten Ministerpräsidenten des unabhängigen Indiens gewidmet ist.
Von Bedeutung auch die Bombay Stock Exchange, die älteste Börse Asiens, die heute zu den wichtigsten der Welt zählt, Wahrzeichen der indischen Finanzmacht. Aber Mumbai ist auch das Mekka des indischen Kinos, des Cricket am Wochenende, der Bhelpuri, den Snacks am Strand von Chowpatty und den teuersten Quadratmetern der Welt bei den Wolkenkratzern von Marina Drive, wo wunderschöne Art-Déco-Bauten und ein schöner erhöhter Platz zu finden sind.
Zum Übernachten empfehle ich Luxus und Italian Style im Taj Mahal Palace & Tower wo im letzten Jahr drei neue Suiten eingeweiht wurden, gestaltet vom Architekten Piero Lissoni, der einen nüchternen, gemessenen und ruhigen Stil anbietet. Eine nette Alternative ist das Gordon House, ein kleines Hotel mit Charme, einfachem Design, elegant und beruhigen, das in seinem Inneren zwei Restaurants beherbergt, in denen man den Abend verbringen kann.
Einkaufen und Essen sollte man ganz sicher auf der Straße, vielleicht bei einem Bummel im Chor Bazar, auch wenn verschiedene Lokale einen Halt Wert sind.
Wer gerne Japanisch isst, für den gibt es das Restaurant Wasabi by Morimoto, das auch vegetarische Menüs serviert, empfehlenswert es auch das Vetro, italienisches Restaurant im Hotel Oberoi mit einer reichhaltigen Auswahl italienischer Weine.
Aber am faszinierendsten bleibt das Swati Snack, ein preisgünstiges Lokal, wo man zwar keinen Tisch reservieren kann, es aber das beste lokale Essen gibt, angefangen vom pani puri und bhel puri, ein Gericht aus Puffreis mit Gemüse.
Das große Finale dann im The Dome, einem Lokal im achten Stock des Hotels InterContinental, wo man auf den Sonnenuntergang wartet, mit einem 360-Grad-Blick auf die Riesenstadt Mumbai.