Das Vermächtnis des Salone del Mobile

23-04-2012
Der Salone del Mobile sucht dieses Jahr den Weg, die glänzende Vergangenheit mit einer Zukunft zu vereinen, die sich mit schnellen Schritten nähert.
 
Stacking Vessels, design Pia Wüstenberg
 
Tom Dixon, Lampe Etch Light Web
 
Ghigos Ideas, Apparecchiare la città (Die Stadt ausstaffieren)
 
MGX by Materialise, Lampe Bloom
 
GranitiFiandre
 
FMG Fabbrica Marmi e Graniti, installazione con le lastre Maxfine, design Massim
 
Gärten Wallcoverings
 
Zona Ventura Lambrate
 
Zona Ventura Lambrate
 
Brera Distric

Der Salone del Mobile, die Mailänder Möbelmesse, sucht dieses Jahr den Weg, die glänzende Vergangenheit mit einer Zukunft zu vereinen, die sich mit schnellen Schritten nähert.
2012 ist das Jahr, in dem auch die Projekte für die Expo 2015 anlaufen und Mailand versucht, das Primat auf dem Sektor des Designs, insbesondere der Einrichtung zu behaupten. Ausgangspunkt ist der FuoriSalone, der die Stadt vom Zentrum bis zur Peripherie eine Woche lang verwandelt, bis hin zum Stadtteil Rho, wo die eigentliche Messe, der Salone del Mobile stattfindet, der Besucher aus der ganzen Welt anlockt.
Das Thema des Vermächtnisses, das an die kommende Gesellschaft weitergegeben werden muss, ist auch das Thema des zentralen Events des FuoriSalone, Interni Legacy, das zwischen dem 17. und dem 22. April in den Höfen der Universität stattfindet. Hier können wir Installationen sehen wie die von GranitiFiandre kuratiert von Odile Decq, die die technologischen Innovationen in ihrer Anwendung bei der Bearbeitung der Platten Maximum zeigt. Großformatige Platten mit ganz geringer Dicke von nur 6 mm: Die anhand einer Folge weißer und Innen ausgehöhlter Platten erhaltene Architektur erzeugt einen optischen Kegel, der dem Besucher eine ungewöhnliche und dabei involvierende Perspektive schenkt. Und wie die von Massimo Iosa Ghini gestaltete Installation mit den Platten Maxfine von FMG Fabbrica Marmi e Graniti im großen Format 300x150 cm, das bis jetzt noch nie aus technischer Keramik realisiert wurde: Über Ca' Granda erhebt sich der Monolith von Iosa Ghini, der gebogene Schnitte auf der Oberfläche aufweist, die sein mit LED beleuchtetes Herz enthüllen – in einem vergleichenden Dialog zwischen Tradition und Modernität.
Zwischen dem Brera District und der Gegend Ventura Lambrate, zwischen ZonaTortona und dem Messegelände in Rho wird die Einrichtung die Hauptrolle spielen bei einer Erzählung über das Made in Italy, das heute nicht mehr ein Etikett sein darf, das wir tragen, sondern ein Vermächtnis, das uns obliegt zu steigern, zu verwandeln und zu erneuern.

01_Stacking Vessels, design Pia Wüstenberg, Royal College Of Art Exhibition
02_Tom Dixon, Lampe Etch Light Web
03_Ghigos Ideas, Apparecchiare la città. Esplorazioni tra diverse scale di progetto (Die Stadt ausstaffieren. Erkundungen zwischen unterschiedlichen Projektmaßstäben), Temporary Museum for New Design 2012
04_MGX by Materialise, Lampe Bloom, design Patrick Jouin
05_GranitiFiandre, Installation 3D x 1, kuratiert von Odile Decq, Interni Legacy
06_FMG Fabbrica Marmi e Graniti, Installation mit den Platten Maxfine, Design Massimo Iosa Ghini, Interni Legacy
07_ Gärten Wallcoverings - Die Wunder-Gärten, design Vincenzo Dascanio
08_Zona Ventura Lambrate, Ph. Claudio Grassi
09_Zona Ventura Lambrate, Ph. Nicole Marnati
10_Brera Distric

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