Ist erst die technische Innovation oder die Form der Architektur gekommen? Eine Frage, auf die man keine präzise Antwort geben kann, denn eine hängt von der anderen ab. Hätten wir den Crystal Palace und die Innovation der architektonischen Komposition gehabt, wenn Joseph Paxton nicht die Industrialisierung der Bauteile auf das neue Gebäude angewandt und somit die gesamte Architektur ab der Mitte des 19. Jahrhunderts beeinflusst hätte? Paradoxerweise könnte man sich fragen, ob die Werke von Le Corbusier oder Oscar Niemeyer ohne den Stahlbeton existiert hätten. Dies ist hier nicht der Sitz der Kritik, um festzustellen, wem der Verdienst vieler Änderungen in der Architekturgeschichte zusteht, auch wenn man generell weiß, dass der Verdienst ebenso sehr der Innovation als auch der Meisterhaftigkeit desjenigen zuzuschreiben ist, der es verstanden hat zu experimentieren und zu benutzen. Man kann aber mit Sicherheit behaupten, dass die neuen Grenzen der beim Produkt angewandten Technologien für das Bauwesen aktiv zur Realisierung neuer Formen für die Architektur beitragen, wenn sie von den Meistern dieser Disziplin entwickelt werden.
Und eben auf dieser Grenzlinie befinden wir uns in diesen Tagen mit der Vorstellung neuer Keramikelemente für die Bauwelt: Die Platten Maximum von GranitiFiandre und Maxfine von FMG Fabbrica Marmi e Graniti.
Das Feinsteinzeug und seine Eigenschaft haben die Schallmauer des Formats durchbrochen und sind nun in den Abmessungen 300X150 cm im Handel. Eine technische Neuerung, die ganz sicher auch die Form der Architektur zu verändern versteht. Die Planer haben nun die Möglichkeit, an Lösungen für Fassaden oder durchgehende Verkleidungen zu denken, die von der Wiederholung des Standardmoduls frei sind, dank des Maxiformats und dessen Unterteilungen. Der Wohnraum wird mit dem Einsatz dieser neuen Produkte zum Interpreten neuer kompositorischer Anregungen und bewahrt dabei seine eigene Beziehung mit dem Menschen, mit einer Verkleidung, die ihn vervollständigt, fugenlos und offen für eine neue Interpretation der keramischen Identität.
Das Feinsteinzeug hat nicht nur diese Dimension der Platte erreicht, sondern hat dies mit einer Dicke getan, die zwischen 6 und 3 mm variiert, mit einer Gewichtsverringerung und mit einer Elastizität, die Ideen Gestalt geben, die von dem herkömmlichen horizontalen oder vertikalen Gebrauch losgelöst sind. Dank dieser Flexibilität der Platten können die Hauptdarsteller des Moments innovative dynamische Formen schaffen. Die verringerte Dicke kann außerdem die gestalterische Kreativität anregen, da man die Fähigkeit dieser Platten nutzen kann, das Licht aufzuhalten oder durchzulassen um sich so Hell-Dunkel-Spielen hinzugeben, die dann in den neuen Wohnräumen vorgeschlagen werden können.
Die Keramikplatten Maximum und Maxfine sind unter anderem die Grundlage für ungewöhnliche Verwendung der Keramik wie die Realisierung von unterbrechungslosen Arbeitsflächen, Zwischendecken mit ganz durchgehender Textur, Trennwände oder Raumteiler, welche die Designer dazu anregen, neue Funktionen für die neuen Formate zu schaffen. Die Materie ist in diesem Fall die wichtigste Quelle für ein kommendes Kapitel der Gestaltungskultur. Die Interior Decorator werden - wiederum unterstützt von den verschiedenen Oberflächengestaltungen, die sich am gebürsteten Zement inspirieren mit grauen und beigen Farbtönen und auch an den Natursteinen - freie Hand haben für frische Entwicklungen bei den Innenräumen. Sie können sich aufgrund der Leichtigkeit der Platten sogar an die Innengestaltung von Seefahrzeugen wagen und so die Eleganz des keramischen Maxiformats auf Kreuzfahrtschiffe oder Yachten bringen.
Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass diese Platten überall verlegt werden können, trocken oder auf hinterlüfteten Fassaden und somit auch architektonischen und in den letzten Jahren konsolidierten Lösungen neuen kreativen Schwung verleihen.
GENANNTE PRODUKTE:
GranitiFiandre, technisches Feinsteinzeug für Fußböden und Verkleidungen im Wohnungs- und Gewerbebau
ASTER MAXIMUM, mit den Farb- und Formatangeboten ist die neue Grenze für Oberflächen aus Feinsteinzeug, bereichert mit einem ungewöhnlichen Design, das sich am gebürsteten Aussehen des Zements inspiriert.
FMG Fabbrica Marmi e Graniti
MAXFINE, ist in zwei verschiedenen Dicken lieferbar, die konzipiert wurden, um die Verwendungszwecke des zeitgenössischen Feinsteinzeugs auszudehnen: 3 mm für die Verlegung als Verkleidung und 5 mm, ideal für Wände und Böden, auch bei stark begangenen Bereichen, wie in Einkaufszentren und Durchgangszonen.
Öffnet der Architektur der Gegenwart neue Dimensionen, weil hier geringe Dicke und große Formate miteinander kombiniert werden. Dabei werden hohe technische Leistungen, eine Verringerung der Deckenbelastung und eine noch nie gesehene Schönheit gewährleistet.

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