05-06-2007

Lindner Athletic Center. Cincinnati. Bernard Tschumi. 2005

Bernard Tschumi,

Negozi, Campus, Centro Atletico, sport, Museen, Halle, SPA,

In einem schmalen und unregelmäßigen Raum entstanden, auf dessen Grundlage es gezwungen war, sich anzupassen und Form anzunehmen. Trotzdem hat es verstanden, seine eigene Persönlichkeit durchzusetzen und die Schwächen in Stärken zu verwandeln: Die Rede ist hier von dem Athletikzentrum der Universität von Cincinnati, Richard Lindner gewidmet und entworfen von Bernard Tschumi.



Lindner Athletic Center. Cincinnati. Bernard Tschumi. 2005 Das Gebaude gehort zu einem komplexen Programm, das den Leitlinien eines Materplans folgt, in dessen Rahmen auch andere Bauwerke aus der Hand gro?er Architekten Platz gefunden haben (F. Gehry, P. Eisenmann usw.)
Der Grundriss folgt einem kurvenformigen Verlauf, der sich zwischen die Volumen einfugt, die ihn umgeben und entwickelt sich dann auf 5 Stockwerken.
Wei? ist die vorherrschende Farbe und betont dieses Bauwerk noch mehr, das sich genau am Eingang des Sportbereichs befindet und neben dem Baseball-Feld liegt. Ein regelrechtes Muster aus dreieckigen Offnungen markiert die Hulle, unterbricht sich aber auf der Hohe der kuhnsten Kurven, so als wolle es das Tragwerks schutzen.
Das Resultat ist ein wahres Gitter, das dazu einladt, in die Zwischenraume zu schauen, das Innere zu entdecken und auch das Licht, das aus diesen stammt. Die Dreidimensionalitat ist eine grundlegende Komponente, auch aufgrund der zahlreichen Schattenspiele, die von den tiefen Schnitten der dreidimensionalen Fenster erzeugt werden. Der standige Wechsel zwischen Voll und Leer, Auskragungen und Einruckungen, von Offnungen und Schlie?ungen macht diese Architektur besonders ansprechend.
Das Tragwerk im Inneren ist aus Metall, was den Bau mit einer beachtlichen Verminderung der Bauzeiten erleichtert hat.In diesen Raumen, die auf verschiedenen Etagen verteilt sind, befinden sich ein Auditorium mit 350 Platzen, eine Turnhalle von mehr als 1000 Quadratmetern, das Campus-Museum, ein Sportclub, Geschafte und Ticketschalter. Aber uber diese Funktionen hinaus ist es die Form des Gebaudes an sich, die dessen Nutzung starkt.
Das Bauwerk wird in seiner gesamten Lange und Hohe von einem Atrium durchquert, das sich als eine Art Galerie anbietet, die man entlang gehen und somit von einem Gebaude zum anderen gelangen kann. Von der Halle aus entwickelt sich eine Treppe, die aufgrund ihrer roten Farbe zum optischen Anziehungspunkt der Innenraume wird.
Der Blick, den diese Treppe von unten bietet, ist wirklich atemberaubend. Sie klettert die gesamten 5 Stockwerke an der Wand des Bauwerks hoch. Eine weitere Besonderheit sind die Flure, die mit Paneelen verkleidet sind, die Schwarz-Wei?-Fotografien reproduzieren und eine Art Fotogalerie schaffen.

Laura Della Badia

GALLERY


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