02-12-2009

Dubai

Emirati Arabi, Dubai, USA,

Sanierungs,

Dubai ist die Hauptstadt einer der sieben Staaten, die die Vereinigten Arabischen Emirate (VEA) bilden, eine Föderation, die nach dem Rückzug Großbritanniens 1971 entstanden ist. Eine Stadt, die sich durch experimentelle, weltweit einzigartige Architekturen kennzeichnet wird – ein steter Wettlauf um den höchsten Wolkenkratzer mit der ungewöhnlichsten Form.



Dubai Die ständigen Baustellen verwandeln die Wüste der Arabischen Emirate in künstliche Oasen und es gibt zahlreiche Projekte, die das Meer als Land der Eroberung für Gebäude verwenden oder aber die regelrechten Verstädterungen des Meeres vorsehen, wie es der Bau der dritten riesigen palmenförmigen Wohninsel in den Gewässern des Golfs beweist. Die internationale Berufung der Stadt beruht auf einer ultramodernen Anlage, die von den großen Immobilienunternehmen und den großen Planungsbüros konzipiert und realisiert wurde mit Bauwerken, die in der Lage sind, eine Skyline zu markieren und zu definieren, die hoch hinaus möchte. Die Überwindung des Weltrekords in der Gebäudehöhe ist eines der Ziele der Planer. Dieser Ansatz hat laut Gerard Hines immer positive Auswirkungen auf die Marktwerte.

Ausgangspunkt für die Konstruktion von Dubai ist die Idee, in der Wüste einen der größten Häfen des Golfs zu realisieren – der in fünfzehn Jahren vollendet sein soll – und diesen mit der Freihandelszone von Jebel Ali zu umgeben, die sich auf 75.000 Hektar erstreckt und in der heute 6000 Unternehmen aus mehr als 100 Ländern angesiedelt sind, mit insgesamt 130.000 Beschäftigten, die von den hohen steuerlichen Vorteilen und Anreizen zur Lokalisierung angezogen werden.
Dubai wird immer mehr zum Verbindungstor zwischen Okzident und Orient, zum Knotenpunkt zwischen den Orten der Produktion und denen des Verbrauchs, ein Ort, an dem sich die Energieproduktion, die Umwandlung der Rohstoffe, die Produktion von Luxusgütern und Dienstleistungen für die Freizeit miteinander verbinden.

Dubai zielt darauf, ein wichtiger Anziehungspunkt für neue Bevölkerung zu werden, für Arbeiter, Unternehmer auf der Suche nach Vorteilen, Freischaffende aus Planung und Management, Händler und Aussteller für die wichtigen Messen, öffentlicher Verwalter auf der Suche nach Finanzierung, Touristen und Verbraucher auf der Suche nach Qualität und Luxus. Trotz dieser Voraussetzungen für die Zukunft mangelt es der Stadt an einer Stadtplanung. Das Infrastruktursystem ist noch unzureichend, das Niveau der Dienstleistungen nicht gleichmäßig und die architektonische Qualität nicht herausragend, anders als im nahen Abu Dhabi, wo eben in die Güte der Projekte investiert wird.

Trotz der vielen Nachteile der spektakulären Architektur, die beeindrucken und eine Marke oder einen Geldgeber charakterisieren möchte, zeichnet sich die Architektur von Dubai auch durch die ständige Forschung auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit bzw. der Energie-Effizienz und -Autonomie aus.
Obwohl sich die Stadt in einer der trockensten Gegenden der Welt befindet, mit einem Pro-Kopf-Wasserverbrauch, der vier Mal über dem Weltdurchschnitt liegt, ist die Stadt voller Grünanlagen und Vegetation.
Fast alle Wasserreserven stammen aus Entsalzungsanlagen und das Abwasser wird immer aufbereitet und zur Bewässerung der zahlreichen künstlichen Parks verwendet. In diesem Sinne haben Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate eine entschlossene Umweltpolitik eingeschlagen, die auf die Förderung des umweltverträglichen Hochbaus und auf die Verringerung der Verschmutzung der städtischen Bereiche zielt, was sich in einer Reihe wichtiger Initiativen konkretisiert.
Darunter ist die erste und eine der bedeutendsten diejenige, eine neue Vorschrift für den ökologischen Hochbau vorzubereiten, die auf den US-amerikanischen LEED-Richtlinien basiert. Die Vorbereitung dieser Vorschrift wurde dem “Emirates Green Building Council” anvertraut, der sich in Richtung auf “grünes” Bauen, die Verwendung alternativer Energiequellen, die Energieeinsparung, die Sanierung der Peripherien, die Grünflächen, die Überarbeitung der Bebauungspläne usw. bewegt.

Die örtlichen Behörden haben erkannt, dass der Umweltnotstand bezogen auf die Verschmutzung durch Verbrennungen und das Ende der fossilen Energiequellen einen Richtungswechsel verlangt. Es ist ein deutlicher Richtungswechsel auch bei der Planung der Gebäude notwendig, insbesondere in einer Gegend, wo bis heute der öffentliche und private Wohnungsbau weit von den Gütestandards der westlichen Welt entfernt ist.
In Dubai verbrauchen die Gebäude Unmengen von Energie. Der stetig steigenden Kosten und die Gefahr der Abhängigkeit von zur Neige gehenden natürlichen Ressourcen sowie die bedrohlichen Klimaänderungen zwingen zur schnellen Positionsnahme und neuen Herausforderungen, die die Regierungen dieser Länder mit Einsatz und Bestimmtheit angehen wollen.
Sowohl Dubai als auch Abu Dhabi haben es sich zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen und technologischen Bedingungen zu schaffen, um einen energieeffizienten und umweltbewussten Hochbau zu garantieren und dementsprechend müssen die Kriterien und Lastenhefte aller Neubauten streng den ökologischen Standards und Vorschriften folgen.

Die neuen Megaentwickelungen der Immobilien sind alles deutliche Beispiele dieses neuen Trends. Jedes dieser Projekte – regelrechte Städte innerhalb bereits vorhandener Stadtviertel – repräsentiert das Beste und Ehrgeizigste, was es im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung gibt.
Eine bioklimatische Planung sowohl bezogen auf die Neubauten als auch auf die Sanierungen wird es ermöglichen, auch den Bedarf nach sommerlicher Klimatisierung zu verringern, die einen beachtlichen Anteil der Nachfrage darstellt. Die Anwendung der bioklimatischen Grundsätze bei den Freiräumen zwischen den Gebäuden (Wahl der Materialien, Lüftung, Bepflanzung usw.) wird eine Verringerung des Phänomens der Hitzeinseln gestatten, das typisch für dicht besiedelte Gegenden ist.

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