08-03-2017

DATA architects saniert das Direktorenhaus für Semapa

Parigi,

Buros,

Das Büro DATA architects hat das alte Direktorenhaus der Fabrik Sudac in Paris in das Informationszentrum der Firma Semapa umgestaltet. DATA architects hat die Zwischendecken und Wände des Direktorenhauses beseitigt, um hier einen flexiblen und bühnenwirksamen Ausstellungsraum zu schaffen



DATA architects saniert das Direktorenhaus für Semapa
Das, was einst das Direktorenhaus der historischen Fabrik Sudac im 13. Arrondissement von Paris war, ist heute ein Ausstellungs- und Informationszentrum der Firma Semapa. Das Projekt der “maison du directeur”, Sieger eines Wettbewerbs, ist das Werk von DATA architects, die die Außenfassaden beibehalten und renoviert haben, wohingegen die interne Struktur abgerissen und der Innenraum komplett neu gestaltet wurde. 
Das Haus aus dem Jahr 1905 hatte einen fast perfekt quadratischen Grundriss, ein typisches Pariser Mansarddach, das über den vier Backsteinfassaden und den drei Fensterreihen thronte, die den drei Innenetagen entsprachen. Die äußere Struktur wurde einfach nur von den Zeichen der Zeit befreit und ist Zeugin einer industriellen Vergangenheit, auf die sich noch die Werkstätten beziehen, die bezogen auf die Seine mit dem Rücken zum Gebäude stehen. In diesen Werkstätten ist heute die “école d’architecture Paris Val-de-Seine” untergebracht. Im Gegensatz dazu sind die Lösungen im Inneren Ergebnis einer praktischen und dabei bühnenwirksamen Modernität, welche die Architektur entkernt, um daraus einen einzigen Raum zu machen, der höher ist und für Events und Ausstellungen genutzt werden kann. Gelegenheit ist der städteplanerische Eingriff der Firma Semapa auf einem Gelände an der südöstlichen Stadtgrenze, deren Modell auf einer beweglichen Plattform ausgestellt ist, die an einer zylindrischen Struktur aus Metall und Glas verankert ist. Diese ersetzt die beiden historischen Etagen mit zwei Ebenen, die eine kleinere Oberfläche haben und auf das Erdgeschoss blicken, mit dem sie in Sichtkontakt stehen. Das Modell ist so gestaltet, dass es angehoben und fast unter der Basis des zylindrischen Volumens verschwinden kann. Auf diese Weise wird das Erdgeschoss für Veranstaltungen und Ausstellungen frei. Der Raum wurde in zwei geteilt. Eine Mauer schaut auf den Eingang und trennt den Hauptausstellungsraum von einem Service-Ambiente, wo sich die Treppen, die Toiletten und die Technikräume befinden. Die neuen Etagen schweben im Vakuum, sie sind strukturell leicht und ihre weiße Farbe steht im klaren Kontrast zum Backstein. Sie fügen sich mit angemessenem Respekt in die historische Architektur ein mit dem Wunsch, diese zu überwinden indem zu einer freien Nutzung des Raums eingeladen wird. Der zylindrische Bereich, der kleiner als der Grundriss des Erdgeschosses ist, ermöglicht die Wahrnehmung der vertikalen Dimension des Baus in seiner gesamten Ausdehnung.
Die Innenräume werden so sehr hell. Die ursprünglichen Fenster wurden durch fixe Verglasungen ersetzt, was das Gewicht der Mauerfläche durch die Wirkung des Lichts erleichtert und somit die Beziehung zwischen der “maison du directeur”, der Seine und der “école d’architecture” betont.

Mara Corradi

Architects: DATA Architects
Collaborators: LÉONARD LASSAGNE, COLIN REYNIER, SYLVIA BOURGOIN, CLÉMENTINE DEBAERE, LAURE VEYRE DE SORAS.
CONSULTANTS : BETCI, BAURAUM, DUCKS SCÉNO
Client: Semapa
Location: 11 QUAI PANHARD-LEVASSOR, PARIS 13E, FRANCE
Gross useable floor space: 400 sqm
Completion of work: July 2016
Photographs: © Javier Callejas

www.dataarchitects.com

GALLERY


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