08-09-2017

3D-Theater aus Stahl. Das Infoversum von Groningen

Architectural Solutions

Design,

In Groningen hat Archiview ein multimediales 3D-Theater für Kunst, Wissenschaft und Business realisiert



3D-Theater aus Stahl. Das Infoversum von Groningen

In Groningen in Holland ist ein von Archiview gestaltetes Theater zur Landmarke des Stadtviertels avanciert. Das Gebäude für 3D-Darstellungen wurde komplett aus Stahl gebaut. Die Form des Bauwerks wird von der Technologie dieser Filmprojektionen bestimmt, die einen Bildschirm mit sphärischer Oberfläche benötigen. Die dadurch vorbestimmte Form ist sowohl Innen als auch Außen zu erkennen.

Das absurde sphärische neoklassische Haus für die Landwächter von Ledoux, ebenso wie das Denkmal für Newton von Boullée finden in diesem Projekt, das auf effiziente Weise neoklassische Ideen mit moderner Technologie vereint, ihre Nemesis.

Es war der Astronomieprofessor Edwin Valentijn der Universität Groningen, der den Impuls für dieses Projekt gegeben hat. Eher eines derjenigen, die man auf Weltausstellungen sieht und nicht immer in unseren Städten der Gegenwart. Hier aber wurde ein Ort in der Stadt gefunden, an dem man der Wissenschaftsverbreitung – und nicht nur der – einen gewissen Anstoß geben wollte.

Das Projekt besteht aus einer weiß gestrichenen Stahlkugel, die in eine Welle aus Stahl eingelassen ist. Der Stahl hier ist allerdings oxidiert, wobei die gestalterische Geste die Entdeckung des reinen Baukörpers im Inneren noch spannender macht. Zu den 265 Multifunktionssitzplätzen unter der Metallkuppel mit weiteren 400 Stehplätzen, gelangt man durch ein athletisch und informell wirkendes Foyer. Die Fläche beträgt 1.350 Quadratmeter und das gesamte Projekt verfügt über eine selbsttragende Monocoque-Struktur, welche die Schiffsbautechnologie der besonders dünnen Bootswände nutzt. Diese Stahloberflächen werden untereinander durch die gegenseitige Verbindung von Profilen und Nuten versteift, um somit mehr oder weniger durchgehende Rippen zu schaffen, bei denen Tragwerk und getragene Struktur in gleichem Maße mitarbeiten. Es handelt sich um eine Technologie aus dem Schiffsbau, Core Business der CIG, die in diesem Fall auf die Architektur übertragen wurde.

Das Infoversum hat eine 23 Meter große Kuppel. Der Bildschirm ist 20x20 groß und dank der 8 Projektoren mit 60 Lautsprechern und 4 Subwoofern erhält man höchste Kinoleistung, wenn hier Filme wissenschaftlichen, künstlerischen und geschäftlichen Inhalts gezeigt werden.

Der weiße Anstrich der Sphäre eignet sich für externe Lichtspiele, die das Gebäude in eine architektonische Skulptur verwandeln, die sich gerade beim Übergang vom Tag zur Nacht mit wenigen Gesten neu “kleidet” und in ihrer Einfachheit zu einem Bezugspunkt in der Stadt wird.
 

Fabrizio Orsini

Architect: Jack van der Palen architectengroep ARCHIVIEW
Use: Crossing border 3D immersive full dometheatre for science, art and business
Founding father: Edwin A. Valentijn
Client: stichting infoversum
Address: Vrydemalaan Groningen Nederland
Design: 2009
Construction engineer: Vuyk engineering – ingenieursbureau Wassenaar
Building engineer: adviesburo van der Plas
Architectural engineer: AAS architecten
Start: march 2013
Installation engineer: van der Weele adviesbureau Munnik
Delivery: june 2014
Photographer: Jan H. de Boer
Contractor: Rottinghuis aannemingsbedrijf
3D steel manufacturer: CIG architecture
Installer: Homij technische installaties
Steel manufacturerr: Meijer staalbouw
Specs building
Floor area ratio: 1350 m2
Structure system: monocoque construction
Seats: 265 multi-functional seats
Standing places: 400 people
Diameter dome: 23 m
Diameter screen: 20 m Height: 20 m
Projectors: 8 Speakers: 60 speakers and 4 subwoofers
Quality: earthquake and weatherproof
Drawing process: 3D model in BIM

GALLERY

Jan H. De Boer

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Archiview

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Jan H. De Boer

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Archiview

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